Graz: Hier kommt jeder auf seine Kosten

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Hallo, ich bin Magda. Ich studiere im 2. Jahr Humanmedizin an der Medizinischen Universität in Graz. Ich habe im Juli 2019 den MedAT in Linz geschafft und habe deshalb meine Vorklinik in Graz verbringen dürfen.

Magda, MUG

Hallo, ich bin Magda. Ich studiere im 2. Jahr Humanmedizin an der Medizinischen Universität in Graz. Ich habe im Juli 2019 den MedAT in Linz geschafft und habe deshalb meine Vorklinik in Graz verbringen dürfen. Ich will dir nun ein bisschen erzählen, wie das alles so verläuft und wie es ist, in Graz zu studieren.

MedAT in Graz

2020 haben sich 2.982 Personen auf die 336 Plätze in Graz beworben. Somit kann man sagen, dass es eine Zulassungschance von 11,3% gab. In Wien lag diese bei 8,3%, in Innsbruck bei 9,9% und in Linz bei 13,1%.


Keine Sorge, auch wenn die Zahlen richtig erschreckend klingen, darf man einige Dinge nicht außer Acht lassen: 2020 lag die Absprungquote bei 29,3%. Das heißt, es erscheinen schon mal um einiges weniger Leute zum MedAT, als sich angemeldet haben. Zudem probieren einige den Test ohne große Vorbereitung. Sie sehen ihn als „Probelauf“ für das kommende Jahr. Mit guter Vorbereitung und etwas Glück ist es also gut möglich, sich einen der begehrten Plätze zu ergattern.

 

Linz-Graz

Wie bereits anfangs erwähnt, habe ich meinen Studienplatz vor nun bald zwei Jahren in Linz ergattert, studiere aber trotzdem in Graz – wie ist das möglich?


Da Linz noch eine so junge Uni ist, ist sie in den ersten beiden Jahren, also während der Vorklinik, auf die Hilfe der Medizinischen Universität Graz angewiesen. 120 der 180 aufgenommen Studenten absolvieren die kompletten ersten beiden Jahre in Graz, die restlichen 60 nur den Sezierkurs. Mich hat diese Vorstellung besonders gelockt, weil man so die Möglichkeit bekommt, zwei Städte und zwei medizinische Fakultäten genauer kennenzulernen.

 

Uni-Alltag in Graz

In Zeiten, in denen die Online-Lehre noch etwas weniger Hand über uns hatte – und in denen sie nicht mehr so viel Hand über uns haben wird, gibt es in Graz die Unterteilung zwischen Vorlesungen ohne Anwesenheitspflicht und Übungen bzw. Seminare mit 85% Anwesenheitspflicht. Die Vorlesungen finden für alle gemeinsam in einem großen Hörsaal statt, während Seminare und Übungen in Kleingruppen abgehalten werden. In einer Kleingruppe ist man immer zu 12. und sie wird Semester für Semester durchgemischt. Das bietet die Möglichkeit, immer wieder neue Leute kennenzulernen.


In Graz gibt es in den ersten beiden Jahren 10 Modulprüfungen und den großen und kleinen Sezierkurs, den es zu bestehen gilt. Die Modulprüfungen sind größten Teils schriftlich und alle Anatomieprüfungen werden mündlich abgehalten.


Besonders gefürchtet ist das „Pathosemester“, welches das 4. ist und sich aus den letzten beiden Modulprüfungen zusammensetzt. Ist dieses geschafft, darf man dann in die Klinik aufsteigen. Auch sehr spannend ist das Stationspraktikum im 1. Monat, weil man von Anfang an einen praktischen Bezug zur Thematik bekommt.


Die sehr stark praxisbezogene Famulaturlizenz absolviert man in den ersten beiden Semestern, was es möglich macht, bereits nach dem ersten Studienjahr sein Wissen in Form einer Famulatur praktisch zu festigen.


Um Abwechslung muss man sich also absolut keine Sorgen machen.

Feiern und Freizeit in Graz

Das Studentenleben in Graz bietet zahlreiche Möglichkeiten. Feiern kann man besonders gut im Studentenviertel, in dem sich ein Club an den anderen reiht. Dieses befindet sich direkt neben der Hauptuni, der Karl-Franzens-Universität Graz.


Bekannt ist Graz für die sogenannten Bausatzlokale, die 12 mal in der Stadt vertreten sind. Sie sind typische Studentenlokale, in denen sich jeder trifft und es finanziell und geschmacklich stimmt.

Im Kultus kann man jeden Mittwoch seine Karaokekünste zum Besten geben und die anderen Diskotheken locken mit vielen verschiedenen Veranstaltungen.

 

Besonders beliebt ist es bei den Grazern aber auch im Freien zu feiern.

Das TU-Fest im Herbst und das USI-Fest im Frühling sind die bekanntesten und beliebtesten Veranstaltungen. Auch zahlreiche Spritzer- und Sturmständchen direkt bei den Unis kommen in der Stadt, die so nahe an der südsteirischen Weinstraße liegt, natürlich auch nicht zu kurz.

Frisch raus aus einer Prüfung darf man sich also natürlich über Sturm und Maroni freuen.
Im Stadtpark kommt das Leben auch nicht zu kurz. Fahrräder stehen überall rund um die zahlreichen Picknickdecken und ein kühles Bier darf da natürlich nie fehlen. Besonders gut schmeckt dieses auch beim Sonnenuntergang am Schlossberg.

 


Verkehr in Graz


Dadurch, dass Graz zwar die zweitgrößte Stadt Österreichs ist, aber das Zentrum sehr überschaubar bleibt, ist so gut wie alles mit dem Fahrrad zu erreichen. Die Radwege sind gut ausgebaut und aufpassen muss man nur an den Gleisen der Straßenbahn, die die Grazer liebevoll „Bim“ nennen.


Die „Bim“-Netze verknüpfen sich dann alle am Jakominiplatz, an dem man direkt ausgestiegen, sich an verschiedensten Gaumenfreuden hingeben kann - was vor allem bei der Heimfahrt aus einer Bar nützlich sein kann.

 

 

Kultur in Graz

Vom Altstadtnostalgiker bis zum Zaha Hadid-Fan ist für jeden Geschmack in Graz etwas dabei. Beispielsweise das Argoshaus erstreckt sich inmitten von Altbauwohnungen und an der Ecke der Oper.


Spaziert man über die moderne Murinsel mit dem mächtigen Schlossberg im Augenwinkel, landet man am leuchtenden Kunsthaus, welches sich beinahe an die Maria-Hilfer-Kirche schmiegt. So bildet Alt und Neu in der Stadt, die 2003 Europas Weltkulturhauptstadt war, eine wunderschöne Symbiose.


Auch Abendprogramm gibt es in kultureller Hinsicht reichlich. Vom schönem Ballett in der Oper, über das klassische Theaterstück im Stadttheater reicht das Programm bis hin zum Theatercafe und dem modernen und heiteren Hazel Brugger Auftritt im Orpheum.

 

Tatsächlich ist in Graz für jeden was dabei: Auch das klassische Streichorchester im Congress oder ein Poetry Slam direkt auf der Uni bzw. im süßen Cafe nebenan.

 

 

LKH und Unigebäude

Das wunderschöne LKH in Graz ähnelt einem Dorf. Beinahe jede Station hat ihr eigenes kleines schönes Häuschen. Damit kann man sich schneller orientieren als in einem riesigen Krankenhauskomplex und auch für PatientInnen hat das Krankenhaus damit viel mehr Charme.

 

Die Uni, die direkt daneben liegt, ist im modernen Stil ganz neu erbaut, zurzeit wird noch etwas geschraubt. Anfangs ist es schwierig sich zurecht zu finden, bald findet man aber auch hier den Weg zum Hörsaal ohne Probleme.

 

 

Fazit

Graz hat Charme, da gibt es keinen Zweifel. Die Stadt ist mit rund 50.000 Studenten frisch und lebendig und es ist immer was los. In 10 Minuten ist man im Grünen. An der Mur entlang gibt es schöne Laufwege und Schlendern hat nicht nur wegen der süßen Geschäfte seinen Reiz. So ist es nicht schwer, die lernfreien Tage hier zu genießen, und sich vom manchmal doch auch recht anstrengenden Unialltag zu erholen.

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